Home
Vita
CD/Hörbeispiele
Repertoire
Aktuell
Presse
Fotos
Buchung
Kontakt
Gästebuch
Links
Impressum
 


CD "ChansoNeurosen"

Bestellen: Hier klicken





Hier finden Sie aktuelle
Konzerte,Auftrittstermine
und weitere News von
Dagmar Anuth.

Kurzfristige Änderungen von Terminen oder Auftrittsorten werden
auf dieser Seite angezeigt.

Bitte beachten Sie auch 
Pressemitteilungen und
Plakatierungen.

                                 
                                                         


19. Juni 2010 20.00 Uhr Chansonkabarett mit Dagmar Anuth

Benefizkonzert zugunsten des Ökumenischen Hospizvereins Bad Honnef im Rathaussaal Bad Honnef

Eintritt frei - Austritt mit Hut

"ChansonNeurosen"

Im bürgerlichen Leben ist sie Diplom-Psychologin: Dagmar Anuth, die Chansonnière mit der sinnlichen, außergewöhnlichen Altstimme stellt mit  „ChansonNeurosen“ ihre Alltagserfahrungen in den Mittelpunkt. Mit Witz und viel schwarzem Humor erzählen ihre Lieder und Texte Geschichten von „ganz normalen Neurotikern wie du und ich“.

Chansonkabarett vom Feinsten!

Begleitet wird Dagmar Anuth dabei von ihrem Pianisten Horst Rost und erstmalig in einer kongenialen musikalischen Zusammenarbeit von dem Gitarristen Marc Schulz

Marc Schulz spielte vorher in der Beatles Cover Band "Yes it is", in der Band "geminis-zwo" und in der kölschen Band "fünnef". Seit Januar 2010 arbeiten "Die Anuth und Der Schulz" an einem gemeinsamen musikalischen Profil: Neuer frecher und rockiger Sound, neue Texte, neues Programm, neue CD!

Am 19.06.10: Marc Schulz - special guest!


Presse "ChansonNeuRosen" hier klicken


Auftrittstermine waren weiter u.a.:

"ChansonNeurosen"

  • Konzertsaal AvH Bornheim:
  • Konzert für den Ambulanten Hospizdienst Bornheim, Alfter

    Rathaus Alfter: Konzert für den Heimatverein und Kulturkreis Alfter


"Classic meets Chanson"

Klassik- und Chansonprogramm mit Simone Stopperich und Dagmar Anuth
Simone Stopperich wurde 1976 in Koblenz geboren und spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Klavier. Sie tritt bis heute regelmäßig auf, beispielsweise im Koblenzer Schloß und der Rhein-Mosel-Halle, und hat mehrfach Preise errungen. Ihre Interpretation des Doppelkonzertes c-moll von J.S. Bach wurde auf CD aufgenommen. Simone Stopperich spielt in diesem Programm u.a. Stücke von Debussy, Mozart und Rachmaninoff. Dagmar Anuth singt Chansons u.a. von Kästner, Hollaender und Kreisler. Die Premiere am 13. November 2005 im Klavierhaus "Klavins" in der Tapetenfabrik in Bonn war ein fulminanter Erfolg. Am 08. Januar 2006 wurde das Programm unter großer Presse- und Publikumsbeteiligung erneut zum Neujahrskonzert für die Stadt Altenahr gespielt.


Presse hier klicken


Gastspiele im Theater an der Linde, Weinstadt bei Stuttgart
Dagmar Anuth gastierte mit ihrem sehr erfolgreichen Brecht - Programm im Theater an der Linde. Am Klavier begleitete sie Bastian Kopp.


Gastspiele an der bekannten Neuköllner Oper in Berlin


Dagmar Anuth präsentierte das Programm
"Brecht trifft Kreisler"
(Kritiken siehe Gästebuch)


Der Theaterkritiker und Leiter des Konstantin-Wecker-Archivs Alexander Kinsky schreibt zum Programm "Dagmar Anuth singt Brecht":

(Weitere Kritiken siehe Gästebuch)

DIE VIELEN DAGMAR ANUTHS

„Brecht – Ein Liederabend“ mit Dagmar Anuth und Bastian Kopp, Theater
an der Linde (Strümpfelbach)

Wer ist Dagmar Anuth?
Wer ist diese groß gewachsene, gertenschlanke Frau, die Brecht und Villon rezitiert, die aber vor allem Brecht-Vertonungen und ein bisschen Stankovski und Kreisler singt? Sie erzählt uns wenig von sich, und wenn sie es tut, tut sie es als Schauspielerin, im Kunst-Tonfall der einstudierten Worte. Sie distanziert ihre Person bewusst zur Kunstfigur Dagmar Anuth. In eineinhalb Stunden treten mehr als zwanzig Dagmar Anuths auf: die, die vom angenehmen Leben erzählt, die, die von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens weiß, die, die betont, dass man so liegt, wie man sich bettet, dann das Revuemädchen während des Entkleidungsaktes, die, die den Surabaya-Johnny so kennt wie sonst niemand, die, die alles über die sexuelle Hörigkeit weiß, das Freudenmädchen, die „Judenhure“ Marie Sanders, die Seeräuber-Jenny und einige andere, jede in eigener Gestalt, jede eine eigene Person, vielfach in neuer Kostümierung und völlig eigener Liedsprache. Es tritt aber auch die Rezitatorin Dagmar Anuth auf, die großteils am Lesetisch Francois Villon und Bertolt Brecht liest, und die uns Brechts egozentrische Imagepflege verbal und sein hemmungsloses künstlerisches Benutzen einer Elisabeth Hauptmann wissenschaftlich genau im Programmblatt offen legt. Dagmar Anuth schlüpft in all diese Rollen, und irgendwo dazwischen ist sie sie selbst, vor allem im Einsatz für die Frauen und Entrechteten. Sie ist mit Leib und Seele Schauspielerin und Chansonette, aber man spürt, dass sie es nicht immer ist. Man spürt die Leidenschaft und die immense Freude, sich (die vielen „Sichs“) vor Publikum zu präsentieren, man lebt Dagmar Anuths Identifikation mit den anspruchsvollen Chansons mit, und gleichzeitig beobachtet man, wie sie zumindest am Anfang des in einem Durchgang ohne Pause durchgezogenen Programms stets offenkundig mitdenkt, auch ja jede wohl gemeinsam mit Regisseurin Sandra Kreisler erarbeitete, bis in winzigste Details durchdachte Choreographie des Liedvortrags ganz korrekt wiederzugeben. Diese Konzentration auf das Technische verliert sich nach etwa zwanzig Minuten, die Kunst verselbständigt sich rasch, hebt sich von der als einstudiert erkannten Performance ab, und spätestens die „Judenhure“ mit dem Frauen-Judenstern erzeugt jene magische Beklemmung, die große Kunst auszeichnet.
An ihrer Seite das Phänomen Bastian Kopp, das gegenüber dem subtilen dynamischen Potential von Dagmar Anuths Stimme am zu laut eingestellten Yamaha E-Piano (man wünscht sich dieses Programm mit einem akustischen Klavier!) selbstbewusst und selbstverständlich die Grundfarben der Chansons unterlegt. Bastian Kopp spielt alles auswendig, er hat die Lieder nach Gehör erarbeitet und beherrscht sie in seinen eigenen Arrangements in grandioser Weise. Bastian Kopp beim Begleiten zuzusehen ist eine Gratwanderung des Staunens. Er blickt selten auf die Tasten, scheint vielmehr die Sängerin vor sich zu durchdringen, wie ein Panther am Sprung, jede Nuance mitfühlend, die sein „Opfer“ offen legt. Natürlich springt er nicht, er gleitet vielmehr wie ein Chamäleon instinktsicher durch die Klangfarben von Dagmars vielschichtigen Charakteren. Mitunter scheint er gelangweilt zu spielen, die Hände arbeiten von selbst, vielleicht denkt er an gutes Essen oder an den Kontostand, wer weiß, aber nein, schon sieht man ihn wieder mitatmen, mitleben mit der Sängerin. Diese beiläufige Souveränität, diese wie hingeworfen wirkende Selbstverständlichkeit immens einfühlsamer Klavierbegleitung zeichnen Bastian Kopps Leistung aus. Manches hätte vielleicht mehr Probenzeit vertragen, etwa das geniale „Lied eines Freudenmädchens (Nannas Lied)“ von Weill/Brecht, wo die von Weill so herrlich romantisch vorgelegten melancholischen Melodiebögen etwas kalt, wie nebenbei abgehakt werden, aber der Großteil „funktioniert“ im besten Sinn.
Das Publikum, darunter der große Ernst Stankovski, für den sich die Künstlerin zum Finale des Programms eine sehr schöne, stilvolle Danksagung für sein Kommen einfallen hat lassen, ist hörbar positiv überrascht, reagiert auf subtile Bonmots genauso wie auf beklemmende Gesellschaftskritik. Die vielen Dagmar Anuths verabschieden sich mit zwei markanten Zugaben: der unausweichlichen „Ballade von Mackie Messer“ – und Georg Kreislers  „Zu leise für mich“.

Zum Brecht - Programm:

Dagmar Anuth gilt in Insiderkreisen als Geheimtipp für Brecht-Interpretationen. Beeindruckt von einer Künstlerin, die Anfang des Jahres ohne jegliche kommerzielle Unterstützung die Münchener Olympia-Halle füllte, und motiviert von ihrem persönlichen Unbehagen über die zunehmende Lethargie in der Gesellschaft, hat Dagmar Anuth im November 2004 ein Konzert im Alleingang auf die Bühne gebracht.

Das vielseitige Programm besteht aus gesungenen Liedern von Bertolt Brecht, dem wohl bekanntesten Gesellschaftskritiker des letzten Jahrhunderts und mit gesprochenen Balladen von Francois Villon. Einen besonderen Reiz erhält das Programm durch die Präsentation von wenig bekannten Liedern von Brecht. Die sehr erfolgreiche Premiere war am 27.11.04 im jungen theater Bonn (siehe auch "Presse"). Die Folgevorstellungen waren entsprechend gut besucht.

Das Programm wurde von Dagmar Anuth unter der Regie von Sandra Kreisler so zusammen gestellt, dass die Aktualität der Stücke dem Zuschauer lebendig sichtbar wird: Ewig gleiche Themen zeigen sich immer wieder aktuell und zeitgemäß, was bei dieser Inszenierung auch aufschreckt und betroffen macht. Die Lieder und Texte des Konzertes werden an heutigen gesellschaftlichen und politischen Konflikten aktualisiert. Die Chansonsängerin bedient sich dabei einfachster Mittel: Ihrer ausdrucksstarken Stimme, die eigenwillig interpretiert, dazu gesprochene Texte von F. Villon und sparsam eingesetzte dramaturgische Elemente.

Tatkräftige Hilfe und Unterstützung in der Ausarbeitung des Konzertprogramms erhielt sie von namhaften Künstlern wie Ernst Stankovski und Susanne Kessel.



Coaching und Theater - Workshops

Vor dem Hintergrund ihres künstlerischen Backgrounds und ihrer langjährigen Erfahrung mit Stegreif- und Playback-Inszenierungen bietet Dagmar Anuth interessierten Theatern und ihren Ensembles Playback-Workshops zur Erarbeitung von Playback - Produktionen an.

Dagmar Anuth coacht zudem namhafte Künstlerinnen und Künstler sowie Vertreter der Medien mit dem Ziel der Optimierung von Bühnenpräsenz, Publikumserfolg, Image, Öffentlichkeits- und Pressearbeit (Referenzen werden auf Anfrage gerne genannt).

Kontakt 


 
Top